Viele Restaurants möchten Online-Bestellungen annehmen, ohne ihre Abläufe unnötig kompliziert zu machen. Dabei stellt sich häufig die Frage: Reicht ein Tablet aus oder sollte das Bestellsystem direkt mit der Kasse verbunden sein?
Beide Varianten sind möglich. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vor allem davon ab, welche Kasse bereits im Einsatz ist und wie stark der Bestellprozess automatisiert werden soll.
Der wichtigste Punkt ist nicht die Technik selbst, sondern wie gut sich das System in den bestehenden Alltag integriert.
Tablet als einfache Lösung für den Einstieg
Ein Tablet ist oft der unkomplizierteste Weg, um Online-Bestellungen zu empfangen. Bestellungen werden übersichtlich angezeigt und können direkt in der Küche bearbeitet werden.
Viele Restaurants nutzen ein Tablet, das fest in der Küche installiert ist. Neue Bestellungen erscheinen automatisch auf dem Bildschirm, ohne dass jemand sie manuell übertragen muss.
Das reduziert Missverständnisse und spart Zeit im Service.
Gerade kleinere Betriebe schätzen diese Lösung, weil sie schnell eingerichtet ist und keine komplexe Technik erfordert.
Welche Geräte sich besonders gut eignen, haben wir hier zusammengefasst:
Die besten Tablets für die Restaurantküche (2026)
Dort findest du eine ruhige Übersicht über passende Geräte für unterschiedliche Budgets und Anforderungen.
Wenn die Kasse eingebunden werden soll
Einige Restaurants möchten Bestellungen nicht nur anzeigen, sondern direkt in das Kassensystem übernehmen.
Das hat Vorteile:
Bestellungen müssen nicht doppelt eingegeben werden
Umsätze werden automatisch erfasst
Berichte bleiben vollständig
Abläufe werden einheitlicher
Gerade bei höherem Bestellvolumen lohnt sich diese Integration.
Hier spielt das Betriebssystem der Kasse eine wichtige Rolle.
Windows-Kassensysteme bieten mehr Flexibilität
Wenn eine Windows-Kasse im Einsatz ist, lässt sich der PrintNode Client direkt auf der Kasse installieren.
PrintNode ist ein Druck-Client, der Bestellungen automatisch an Bon-Drucker weiterleiten kann.
Das bedeutet:
Online-Bestellungen werden direkt verarbeitet
Bons können automatisch gedruckt werden
keine zusätzliche Hardware notwendig
keine manuelle Übertragung erforderlich
In diesem Setup reicht ein einfaches Tablet aus, um die Bestellungen übersichtlich darzustellen.
Das Tablet dient dann als zusätzliche Anzeige für Küche oder Service.
Die eigentliche Verarbeitung läuft über die Kasse.
Für viele Restaurants ist das eine sehr stabile Lösung, weil ein bestehendes System erweitert wird, statt ein paralleler Prozess zu entstehen.
Wenn keine Windows-Kasse vorhanden ist
Restaurants mit anderen Kassensystemen oder analogen Abläufen benötigen in manchen Fällen ein Windows-Gerät, um den PrintNode Client zu nutzen.
In diesem Fall übernimmt das Windows-Tablet die Verbindung zu Druckern oder Bon-Systemen.
Das sorgt dafür, dass Bestellungen zuverlässig ausgegeben werden, auch wenn keine Windows-Kasse vorhanden ist.
Welche Tablets dafür geeignet sind, erfährst du hier.
Tablet und Kasse erfüllen unterschiedliche Aufgaben
Ein Tablet eignet sich besonders gut für:
übersichtliche Darstellung der Bestellungen
flexible Platzierung in der Küche
einfache Bedienung
geringe Einstiegskosten
Eine integrierte Kassenlösung eignet sich besonders gut für:
automatische Umsatzzuordnung
direkte Bon-Erstellung
einheitliche Auswertung
weniger manuelle Arbeit
Viele Restaurants kombinieren beide Komponenten.
Die Kasse übernimmt die Verarbeitung, das Tablet zeigt Bestellungen gut sichtbar an.
Mögliches Setup ohne zusätzliche Hardware
Ein Beispiel für eine integrierte Lösung ist eine Windows-Kasse wie WinOrder, auf der Ordera-Bestellungen direkt angenommen, gedruckt und verbucht werden können:
Dadurch können Online-Bestellungen automatisch verarbeitet werden, ohne dass ein zusätzlicher Computer benötigt wird.
Das reduziert Aufwand bei Einrichtung und Wartung.
Wichtig ist dabei nicht die konkrete Software, sondern die grundsätzliche Struktur:
Wenn die Kasse bereits auf Windows läuft, lässt sich der Bestellprozess oft einfacher integrieren.
Weniger Geräte bedeuten weniger Komplexität
Viele Restaurants möchten vermeiden, mehrere Systeme parallel zu betreiben.
Jedes zusätzliche Gerät bedeutet:
mehr Einrichtung
mehr Wartung
mehr mögliche Fehlerquellen
Deshalb bevorzugen viele Betriebe Lösungen, die vorhandene Technik nutzen.
Wenn die Kasse bereits geeignet ist, kann sie einen Teil der Aufgaben übernehmen.
Das Tablet ergänzt dann lediglich die Darstellung der Bestellungen.
Ordera lässt sich flexibel einsetzen
Ordera ist so aufgebaut, dass es sowohl mit Tablet-Lösungen als auch mit Kassensystemen kombiniert werden kann.
Bestellungen werden übersichtlich dargestellt und können je nach Setup direkt an Drucker oder bestehende Systeme weitergegeben werden.
Dadurch entsteht ein flexibler Aufbau, der sich an den jeweiligen Betrieb anpassen lässt.
Restaurants können selbst entscheiden, ob sie zunächst mit einem Tablet starten oder die Integration mit der Kasse nutzen.
Die passende Lösung hängt vom Betrieb ab
Es gibt keine einheitliche Antwort auf die Frage, ob Tablet oder Kassensystem besser ist.
Kleinere Betriebe beginnen oft mit einem Tablet, weil der Einstieg besonders einfach ist.
Restaurants mit höherem Bestellvolumen profitieren häufig von einer direkten Integration in die Kasse.
Windows-Kassen bieten hier praktische Vorteile, weil Druck-Clients wie PrintNode direkt installiert werden können.
Dadurch entsteht ein durchgängiger Ablauf ohne zusätzliche Hardware.